Uhrenbeweger für Armbanduhren

Ich habe eine neue Armbanduhr. Brauche ich nun einen Uhrenbeweger, damit diese nicht kaputt wird?

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Sie haben Ihre erste mechanische und höherwertige Armbanduhr gekauft. Jetzt wollen Sie natürlich nur das Beste für Ihre Uhr. Ein zweites Lederband, ein Metallband, eine Uhrenbox haben Sie schon. Werkzeug zum Band wechseln ist bestellt und auch diverse Poliertücher nennen Sie schon ihr Eigen. Fehlt nur mehr der Uhrenbeweger… Aber braucht man für eine mechanische Armbanduhr unbedingt einen Uhrenbeweger und wofür braucht man den?
Das wichtigste Zuerst: Wir reden hier von einer mechanischen Uhr. Sollten Sie eine Quarzuhr besitzen, dann benötigen Sie keinesfalls einen Uhrenbeweger. Quarzuhren haben eine Batterie, die für den nötigen „Antrieb“ sorgt.
Gut, Sie haben also eine mechanische Armbanduhr. Auch hier gilt es zu unterscheiden. Falls es sich um eine reine Handaufzugsuhr handelt (z. Omega Speedmaster „Moonwatch“) hilft Ihnen auch hier ein Uhrenbeweger nicht weiter. Diese Uhr muss von Ihnen händisch aufgezogen werden, damit Sie nicht stehen bleibt. Bleiben also die Automatik-Armbanduhren. Hier zieht sich die Feder im Werk der Uhr durch einen Rotor aus, wenn die Uhr bewegt wird. Dies geschieht normalerweise, indem Sie die Uhr am Handgelenk tragen. Da Sie im Laufe des Tages Ihr Handgelenk vermutlich bewegen werden ändert sich die Lage der Uhr und der Rotor in der Uhr beginnt sich infolge der Erdanziehungskraft zu drehen. Durch diese Drehung wird die Feder im Werk gespannt.
Was aber jetzt, wenn Sie die Uhr nicht tragen. Wenn diese in der Uhrenbox oder im Safe liegt. Dann wird das Werk weiterlaufen, bis die Feder komplett entspannt ist und danach stehen bleiben. Das tut vorerst der Uhr natürlich nichts, Sie wird keinen Schaden dadurch leiden. Wenn Sie aber die Uhr wieder tragen möchten, müssen Sie die Uhr erneut einstellen, was bei einer Uhr mit Datum, Wochentag, ewigem Kalender und Mondphasen durchaus komplex sein kann. Wenn Also Ihre Uhr im Safe oder in der Uhrenbox auf dem Uhrenbeweger weiter bewegt wird, wird auch weiterlaufen und Sie müssen diese nicht neu stellen. Außer die Uhr geht nicht sehr genau, dann sind natürlich kleinere Anpassungen nötig.
Sie brauchen auch keine Angst davor zu haben, dass Ihre Uhr beim Liegen und beim Nichtgebrauch verharzt. Das wird zwar oft als Argument für einen Uhrenbeweger genannt, aber wir kennen keine Uhr neueren Datums, bei der die Öle verharzen würden.

Weitere Infos über Uhrenbeweger und Armbanduhren finden Sie auf okis.at